Der elternlos aufgewachsene Shi Yan, dem ein großer Teil des geerbten Geldes vererbt worden war, zeigte ein allgemeines Desinteresse am Leben. Die einzigen Momente, in denen er sich lebendig fühlte, waren die, in denen Adrenalin durch seine Adern floss. Er fand schnell heraus, dass Extremsportarten wie Bungyjumping, Höhlentauchen und Fallschirmspringen ihm den größten Kick gaben. Je größer der Adrenalinkick, je näher er dem Tod war, desto lebendiger fühlte er sich. Als er in einem Haufen Leichen in einem unbekannten Land aufwachte, nachdem ein Tauchabenteuer katastrophal geendet hatte, wurde ihm schnell klar, dass der Körper, den er nun besaß, nicht sein eigener war. Folgen Sie Shi Yan bei der Erkundung dieser neuen Welt, in der die Gefahr hinter jeder Ecke lauert und der Tod nur einen Atemzug entfernt ist; eine Welt, in der sich Shi Yan nicht lebendiger fühlen könnte.
Im Zentrum eines lodernden Feuermeeres tief in der Kalksteinhöhle lag ein riesiger Drache, bedeckt mit dicken Bestienschuppen. Er kreischte und heulte wild.
Ströme flammenähnlichen Blutes bedeckten die Schuppen seines ganzen Körpers. Sie flammten auf, schossen auf seinen Kopf zu, zischten und drangen in sein Horn ein. Sein einziges Horn glitzerte wie rotglühendes Eisen, während unentwegt scharlachrote Flammen herausströmten.
Eine klar konturierte Silhouette schwebte über dem Feuermeer. Er wartete schweigend, sein Gesicht ernst. Er formte einige geheimnisvolle Handzeichen, die so lebendig schienen, als würden sie wie Fische im Feuermeer schwimmen.
Die Temperatur in der Kalksteinhöhle stieg beständig an. Ein schwacher Lichtschein blitzte in den Augen des Feurigen Flammen-Goldlöwen und der Silbergehörnten Riesenpython auf, die aus der Ferne zusahen. Sie wagten es nicht, laut zu atmen, als fürchteten sie, dadurch einen schlechten Einfluss auszuüben.
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