Der Erbe des Milliardärs, von dem ich nichts wusste
Sienna Adams’ Leben ist alles andere als friedlich. Sie ist mit Schulden belastet, die nicht ihre eigenen sind, und flieht vor einer Vergangenheit, der sie sich nicht stellen will. An Liebe denkt sie nicht ... bis sie Zachary Sterling begegnet.
Zachary ist ein Mann voller Geheimnisse. Die einzige Sanftheit in seinem Leben ist sein Sohn. Sienna hätte nicht mehr als eine flüchtige Bekanntschaft sein sollen, jemand, an den er sich nie erinnern würde. Doch etwas an ihr macht es ihm schwer, einfach wegzugehen.
Sienna ist nicht bewusst, dass Zachary der Leiter eines mächtigen Unternehmens ist.
Und Zachary weiß nicht, dass Sienna die Frau ist, die einst sein Kind ausgetragen hat … und dann spurlos verschwand.
Oder ist er vielleicht der Grund, warum sie verschwand ...?
Als die Wahrheit ans Licht zu kommen beginnt, verflechten sich ihre Vergangenheit und Gegenwart.
Gefühle werden tiefer, die Geheimnisse düsterer und die Liebe wird gefährlich.
Und dieses Mal ist Weggehen vielleicht keine Option mehr.
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Auszug:
Für einen Moment starrte Sienna nur auf ihr Handy, als wäre es plötzlich zu einem magischen Gegenstand geworden.
Ihr Verstand fühlte sich langsam an, als wäre er in weiche Watte gehüllt, und ihr Kopf neigte sich leicht zur Seite, während sie die Stimme verarbeitete.
„Wow … wow …“, flüsterte sie und ihre Lippen verzogen sich zu einem breiten, entzückten Lächeln. „Mr. Hübscher Zach, du bist es …“
Es gab eine kurze Pause.
„Ja, ich bin es“, antwortete Zachary, obwohl seine Stimme jetzt eine deutliche Spur von Verwirrung aufwies. „Sienna … bist du betrunken?“
„Wow, ich bin überrascht! Mr. Gefährlich-für-meinen-Verstand, du hast meinen Anruf angenommen …“, fuhr sie stattdessen fort und ignorierte seine Frage völlig.
Dann lachte sie.
Es war nicht ihr übliches leises Lachen.
Es war leicht, frei und ein wenig zu laut für jemanden, der allein in einer dunklen Wohnung saß.
Der Klang erfüllte den Raum, hallte von den Wänden wider und gab ihr das Gefühl, gar nicht allein zu sein.
Am anderen Ende der Leitung blieb Zachary einen Moment lang still und versuchte offensichtlich zu verstehen, was genau vor sich ging.
„Sienna“, sagte er erneut, diesmal fester, „wo bist du jetzt?“