Zurückerobert von den Phoenix Rebels
Sie waren die fünf Jungen, die versprochen hatten, mich zu beschützen. Dann ließen sie zu, dass mein Vater mich an ein Monster verkaufte.
Mit sechzehn wurde Rowan Vance aus der einzigen Familie gerissen, die sie je gekannt hatte – dem Phoenix Rebels MC – und an eine Sekte übergeben, die sie brandmarkte, brach und mit ihrem goldenen Prinzen verheiratete. Fünf Jahre später ist sie ein Geist in einem Diner in Nebraska, unter ihrer Uniform vernarbt, und zuckt bei jedem Klingeln an der Tür zusammen.
Bis sie hereinkommen.
Zephyr, der Präsident, der einst ihre Hand auf dem Rücksitz seines Motorrads hielt. Maverick, der VP, der ihr früher die Haare flocht. Seok, der Hacker, der ihr mit einem Sharpie Sternbilder auf den Arm malte. Griffin, der Kämpfer, der auszog, um einen Titel zu jagen, und nie nach Hause kam. Und Cassius – ihr Stiefbruder, derjenige, der sie in das Auto ihres Vaters setzte und nie fragte, wohin sie fuhr.
Sie schleppen sie zurück nach Kalifornien, überzeugt davon, dass sie sich entschieden hat, sie zu verlassen. Sie lässt sie in dem Glauben. Denn die Wahrheit – das Brandmal unter ihrem Hemd, der Ehemann, der sie immer noch jagt, die Sekte, der ihr Name auf dem Papier gehört – ist schlimmer als ihr Hass.
Aber Narben lügen nicht. Und als fünf besessene Biker erkennen, was ihrem Mädchen angetan wurde, fallen sie nicht auf die Knie, um sich zu entschuldigen.
Sie schärfen ihre Messer.
Sie kam zurück, um leise zu sterben. Sie werden sie zwingen zu leben – alle fünf, auf einmal, für immer – und die Männer, die sie zerbrochen haben, zu Asche verbrennen. Die einzige Frage, die bleibt, ist, ob Rowan sie abdrücken lässt … oder es selbst tut.