Die Luna, die sie zurückließen
Acht Jahre lang liebte Freya den falschen Alpha. Sie gab ihm ihren Körper, ihre Loyalität, ihre Seele – und als Gegenleistung küsste er sie mit dem Namen einer anderen auf den Lippen. Als sie ihn endlich verließ, glaubte sie, in Silvano, dem Alpha, der sie gerettet hatte, Frieden – und Liebe – gefunden zu haben. Doch Jahre später, an ihrem Geburtstag, empfing sie erneut Stille.
„Bella“, flüsterte sie ihrer Tochter zu, „hast du Mamas Geburtstag vergessen?“
„Nicht jetzt, Mama. Ich mache ein Geschenk für Tante Aurora. Papa hat geholfen.“
Der Name traf sie wie eine sich wieder öffnende Wunde.
Freya hatte es einst überlebt, ‚die andere Frau‘ zu sein. Jetzt hatte das Schicksal die Rollen vertauscht – und die Stille, die nächtlichen Abwesenheiten und die verpassten Anrufe fühlten sich nur allzu vertraut an. Als der Verrat erneut anklopft, muss sie sich entscheiden: sich noch einmal im Herzschmerz zu vergraben – oder aufzustehen, nicht für die Liebe, sondern für sich selbst.
Wenn selbst dein Seelengefährte deinen Wert vergisst, wie oft musst du dann fortgehen, bevor du aufhörst zurückzukommen?
Dieses Mal – vielleicht zum letzten Mal – wird sie nicht zurückblicken.