Des Mafias Besessenheit: Küss mich, Baby
Odio Sforza, der Pate von Italiens größter Mafia.
Er wirkt edel, träge und hemmungslos, doch in Wirklichkeit ist er ein solipsistischer und skrupelloser Mann.
Ihm fehlt ein herkömmlicher moralischer Kompass, er handelt nach seinen eigenen Regeln.
Bis er sie traf – Jane Monroe.
Als sie sich das erste Mal trafen, war sie ein bemitleidenswertes, zartes Mädchen, das von ihren eigenen Verwandten in ein ausländisches Rotlichtviertel verschleppt worden war.
Ihre bemitleidenswerte und zerbrechliche Erscheinung weckte in ihm den Wunsch, sich ein Haustier zu halten.
Aber die kleine Beute war nicht gehorsam.
Sie nutzte ihr sanftes, niedliches und harmloses Aussehen, um ihn zu täuschen, Kompromissbereitschaft heuchelnd.
Dennoch versuchte sie unablässig zu fliehen, immer und immer wieder.
Er vergötterte sie, sperrte sie aber dennoch ein, plünderte sie mutwillig aus und missachtete ihren Willen.
Er zerbrach ihren stolzen Geist und zwang sie zur Unterwerfung.
Er genoss diesen Prozess der Zähmung.
*
Aber als es ihr wirklich gelang zu fliehen.
Odio wurde wahnsinnig.
Er durchkämmte die ganze Stadt, konnte aber keine Spur mehr von ihr finden.
Schließlich erkannte er –
In diesem Spiel der Zähmung.
Wer hatte hier wen gezähmt?
*
Der Anfang der Geschichte –
Sein Ton war so direkt und abscheulich, dass einem das Gesicht brannte: "Ich habe noch keine celestianische Schönheit gekostet. Begleite mich für eine Nacht, und ich bringe dich aus diesem Rotlichtviertel heraus."
Das Ende der Geschichte –
Er kniete auf einem Knie mit der Hingabe ihres treuesten Gläubigen, ihren Handrücken umschließend: "Baby, ich flehe dich an, bitte liebe mich, okay?"