Papas bester Freund!
"Glaubst du, ich sollte einen Freund haben?"
"Das geht mich nichts an, Kleines."
"Ich bin kein Kind mehr."
Seine Lippen zucken. "Du hast gerade geschmollt wie eins."
Verdammt. Ich wusste, dass er mich immer noch für ein kleines Mädchen hielt. Kann er nicht sehen, dass ich jetzt erwachsen bin? Dass ich ihn ansehe? Dass ich nicht aufhören kann, ihn anzusehen?
"Ich mache es zu deiner Angelegenheit", beharre ich. "Also, was denkst du?"
"Worüber?"
"Sollte ich mir einen Freund suchen?"
"Nein."
Mein Herz reißt beinahe meinen Brustkorb auf und springt heraus, um zu seinen Füßen zu tanzen. Er hat gesagt, ich soll mir keinen Freund suchen. Das kann doch nicht bedeutungslos sein, oder?
"Warum nicht?", versuche ich, cool zu klingen, aber ich kann das Zittern am Ende nicht unterdrücken.
"King würde es nicht gefallen."
Oh. Also geht es wieder um meinen Papa.
Es scheint aber, als wäre ich auf Krawall aus, denn ich weigere mich immer noch, es fallen zu lassen. "Und du?"
"Was ist mit mir?"
"Würde es dir gefallen, wenn ich einen Freund hätte?"
Er hält inne und sagt dann: "Ich wäre neutral."
Klar. Natürlich wäre er das.
***
Genevieve war schon immer in Daniel, den besten Freund ihres Vaters, verliebt. An ihrem 18. Geburtstag küsst sie ihn und wird von ihm sofort zurückgewiesen. Danach hat Genevieve nie wieder etwas von ihm gehört. Zwei Jahre vergehen, und Daniel hat eine unglaubliche Nacht mit einer geheimnisvollen Frau. Er konnte nicht ahnen, dass diese Frau Genevieve war, die Tochter seines besten Freundes ...