Axel war verirrt.
Er hatte den Blutmond zuvor nur einmal besucht und war damals die ganze Zeit über bei seiner Mutter geblieben. Doch jetzt war er zehn Jahre alt, zu alt, um sich hinter den Rockschößen seiner Mutter zu verstecken.
Kurz nachdem sie angekommen waren, hatte er sich von ihrer Seite entfernt, sie war mit den anderen Lunas fortgegangen, nachdem sie ihn gefragt hatte, ob es ihm alleine gut ginge.
Natürlich ging es ihm alleine gut! Schließlich sollte er dereinst der Alpha von Winter werden!
Aber das war jetzt schon mindestens drei Stunden her, und nun war er nur noch Axel, der zehnjährige Wolf, der sich im Wald verirrt hatte.
Er ließ sich mit einem schweren Seufzer nieder.
Seine Eltern wären während der Veranstaltungen beschäftigt, sie würden eine ganze Weile nicht bemerken, dass er fehlte. Es machte keinen Sinn, ziellos umherzuwandern und sich noch weiter zu verlaufen.
Axel legte sich im kühlen Gras zurück und starrte zum Mond empor.
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