Eine weiße Wölfin mit schwarzen Ohren rannte zwischen den Bäumen hindurch. Sie hielt inne, schnupperte die Luft und lief weiter in die Tiefe des Waldes, sprang über Steine und vermeidete es, den Schnee aufzuwirbeln. Schließlich fand sie einen toten Baum.
Sie ließ den Beutel, den sie zwischen den Zähnen trug, fallen und schob ihn in den Baumstumpf. Sie blickte sich um, wälzte sich im Dreck und im Schnee und schlüpfte dann hinein.
Sie machte es sich im Moos und im verrottenden Holz des Baumes gemütlich, störte dabei den Zerfall und das Wachstum und ließ es an ihrem Fell haften, um ihren eigenen Geruch zu überdecken.
Sie hörte ehe sie den großen weißen Wolf sah, wie er nur wenige Meter vom Baum entfernt auftauchte.
Der Wolf schnupperte in der Luft. Sie schaute umher, sah jedoch nichts, bevor sie ihre Schnauze in den Himmel reckte und ins Mondlicht heulte. Ein Chor von Heulen von den Rändern des Waldes hallte ihr entgegen. Eine Jagd war verkündet worden.
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