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Unser Hochzeitstag: Du wähltest sie – ich die Scheidung
An ihrem vierten Hochzeitstag sprach Chloe Reed die Scheidung an.
Das Gesicht des Mannes verdunkelte sich, seine scharfen Phönixaugen blitzten: „Nur weil ich bei meiner Schwägerin war, als sie in den Wehen lag, und nicht bei dir?"
Chloe Reed: „Ja.“
Am Tag nach dem Tod seines älteren Bruders ging Walker Grant nach Unistara, um seiner verwitweten Schwägerin beizustehen.
Für vier Jahre lang reiste er zwischen dem Inland und Unistara hin und her.
Unzählige Male, als sie ihn brauchte, war er bei seiner Schwägerin und diesem Kind.
Vor drei Tagen kehrte seine Schwägerin ins Land zurück.
Sie fielen beide zur gleichen Zeit ins Wasser, und sein erster Instinkt war, seine Schwägerin zu retten.
Sie wurde fälschlicherweise beschuldigt, ihren Neffen verletzt zu haben, und gezwungen, auf einem Kopfsteinpflasterweg zu knien, doch er ignorierte es vollständig.
Sie hatte ihn acht Jahre lang geliebt und nie an seinen wahren Gefühlen gezweifelt.
Aber jetzt begann Chloe Reed zum ersten Mal, an ihrer eigenen Liebe zu zweifeln.
„In Ordnung“, zerriss der Mann die Scheidungspapiere, „ich habe alles nur für das Kind meines Bruders getan. Ich werde einfach nicht mehr bei ihr sein.“
Chloe Reed: „Zerreißt du eines, setze ich ein neues auf, bis du unterschreibst.“
Die Kälte in den Augen des Mannes wich dem Erstaunen.
Mit der Geschwindigkeit eines Geparden packte er ihre Hand: „Vom Verlieben bis zur Heirat, du bist seit acht Jahren bei mir.“
„Bringst du es übers Herz zu gehen?"
Chloe Reed zog ruhig ihre Hand weg: „Es gibt nichts, was man nicht loslassen kann.“
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Walker Grant hätte eher geglaubt, die Erde sei eine Scheibe, als dass Chloe Reed sich tatsächlich von ihm scheiden lassen würde.
Sie waren acht Jahre lang zusammen gewesen.
Um ihn zu heiraten, hatte Chloe Reed einst allein im Regen vor dem Tor der Familie Grant gekniet und sogar die Gelegenheit aufgegeben, im Ausland zu studieren.
Wie konnte sie es nach all den Opfern nur übers Herz bringen, ihn zu verlassen?
Doch als ihm die Scheidungsurkunde tatsächlich ausgehändigt wurde, war Walker Grant fassungslos.
In den unzähligen folgenden Tagen legte Walker Grant all seinen Stolz ab, halb vor der Tür der Frau kniend, sein Gesicht voller Flehen: „Ich flehe dich an, öffne die Tür und lass mich rein.“
Like Water · URBAN